{"id":1753,"date":"2025-12-11T15:57:56","date_gmt":"2025-12-11T14:57:56","guid":{"rendered":"https:\/\/kiefheim.de\/blog\/?p=1753"},"modified":"2025-12-12T11:03:14","modified_gmt":"2025-12-12T10:03:14","slug":"weihnachtsgeschichte-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kiefheim.de\/blog\/weihnachtsgeschichte-2025\/","title":{"rendered":"Weihnachtsgeschichte 2025"},"content":{"rendered":"<p>Sie kennen das sicher selbst: In der Vorweihnachtszeit gibt es irgendwie immer doch noch etwas, was zu planen und zu besorgen ist. Das f\u00e4ngt sp\u00e4testens mit dem Adventskalender f\u00fcr die Kinder an und geht nahtlos \u00fcber in: Geschenke \u00fcberlegen und besorgen, wann reist eigentlich die Familie zu den Feiertagen an, Festessen planen, Weihnachtsfeiern absolvieren, Weihnachtspost schreiben, Geschenke einpacken, kleine Aufmerksamkeiten f\u00fcr die Nachbarn, die Postbotin, den Zeitungszusteller\u00a0&#8230; und ganz nebenbei l\u00e4uft ja noch der normale Alltag, der meist schon anspruchsvoll genug ist.<\/p>\n<p>Kann es also sein, dass meine diesj\u00e4hrige Protagonistin Marit mit ihrer Einsch\u00e4tzung etwas \u00fcberoptimistisch ist?<\/p>\n<blockquote>\n<h2>\u201eDieses Jahr haben wir Weihnachten im Griff!\u201c<\/h2>\n<h4>So., 30. November<\/h4>\n<p><strong><em>22:15 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-1752\" src=\"https:\/\/kiefheim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/5_weihnachten2025.jpg\" alt=\"An einem weihnachtlichen Wandbehang h\u00e4ngen viele kleine Adventskalenderp\u00e4ckchen.\" width=\"320\" height=\"321\" srcset=\"https:\/\/kiefheim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/5_weihnachten2025.jpg 448w, https:\/\/kiefheim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/5_weihnachten2025-150x150.jpg 150w, https:\/\/kiefheim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/5_weihnachten2025-314x315.jpg 314w, https:\/\/kiefheim.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/5_weihnachten2025-329x330.jpg 329w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/>Henning und ich sto\u00dfen mit einem Glas Wein an. Gerade haben wir die Adventskalenderp\u00e4ckchen f\u00fcr die Kinder aufgeh\u00e4ngt. Es macht ja von Jahr zu Jahr mehr M\u00fche, auch f\u00fcr Teenager etwas zu finden, was nicht nur Schokolade ist, aber ich finde, wir haben wieder richtig gute Ideen gehabt.<\/p>\n<p>Ich f\u00fchle mich rundum zufrieden und entspannt. Ich glaube, dieses Jahr haben wir Weihnachten gut im Griff!<\/p>\n<h4>Mo., 01. Dezember<\/h4>\n<p><strong><em>06:43 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ger\u00e4usche von oben, die Kinder stehen auf. Ich bin schon so gespannt, was sie zum Adventskalender sagen!<\/p>\n<p><strong><em>06:59 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Linda ist gerade mal 11, kann aber schon einen Flunsch ziehen und die Augen verdrehen wie ihr gro\u00dfer Bruder: Schon wieder ein \u201elustiges\u201c Radiergummi, sie h\u00e4tte doch noch drei aus den letzten Jahren liegen. Ja, Kind, dann mach doch einfach mehr Fehler, dann verbrauchst du auch mehr Radiergummis!<\/p>\n<p><strong><em>07:03 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Echt jetzt. N\u00e4chstes Jahr kaufe ich euch einen Billigschoki-Kalender bei Aldi!<\/p>\n<h4>Di., 02. Dezember<\/h4>\n<p><strong><em>10:24 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die gesamte Firmen-IT ist auf einen Schlag weg. Viola und ich schauen uns ratlos an. Niemand wei\u00df, was los ist. Wir schw\u00e4rmen aus, irgendwer muss doch was wissen.<\/p>\n<p><strong><em>10:30 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Viola hat den Assistenten der Chefin abgefangen. Offenbar hatten wir einen Hackerangriff, und die IT hat einmal komplett den Stecker gezogen, damit keine Daten abflie\u00dfen.<\/p>\n<p>Okay: kein Telefon, keine E-Mail, keine Auftragsverwaltung, kein ERP. Ich sch\u00e4tze, das wird ein ruhiger Tag werden. Immerhin, Papier und Stift funktionieren noch. Ich mache mich mal ganz oldschool an den Weihnachtsnewsletter.<\/p>\n<p><strong><em>18:28 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Hab ich gesagt, das wird ein ruhiger Tag? Um kurz nach eins gingen die Telefone wieder und standen seitdem nicht mehr still. Mein Kopf platzt gleich. Hoffentlich schaffe ich es \u00fcberhaupt noch nach Hause. Immerhin: N\u00e4chste Woche soll alles wieder laufen.<\/p>\n<h4>Mi., 03. Dezember<\/h4>\n<p><strong><em>19:48 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Laurenz redet seit dem Sommer von gro\u00dfen Kopfh\u00f6rern, die soll er nun zu Weihnachten kriegen. Da darf Henning jetzt ran: Ich gehe nach dem zweiten Tag IT-Chaos bei der Arbeit auf dem Zahnfleisch und brauche dringend Feierabend. Au\u00dferdem liebt Henning Technik-Recherchen. Brrr!<\/p>\n<p><strong><em>21:44 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Der Abspann des Krimis l\u00e4uft. Gemeinsam mit Henning zu gucken, h\u00e4tte zwar mehr Spa\u00df gemacht, aber der sitzt noch am Rechner und recherchiert nach den optimalen Kopfh\u00f6rern.<\/p>\n<p><strong><em>21:57 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Henning hat es auch endlich nach unten geschafft. Meine Frage, ob er jetzt einen Kopfh\u00f6rer bestellt hat, ist offenbar eine bl\u00f6de Frage: Er lacht und sagt, er hat doch gerade erst angefangen. Hoffentlich denkt er dran, dass Heiligabend dieses Jahr schon am 24. ist!<\/p>\n<h4>Do., 04. Dezember<\/h4>\n<p><strong><em>21:18 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>H\u00f6chste Zeit, das Weihnachtsmen\u00fc zu planen! Genauer gesagt <em>die<\/em> Weihnachtsmen\u00fcs. Heiligabend kommen meine Eltern und bleiben bis zum 2. Feiertag, am 1. Feiertag kommen noch Hennings Eltern dazu. Henning ist ein Mann mit vielen Qualit\u00e4ten, aber Kochen geh\u00f6rt nicht dazu. Das ist also meins, und w\u00e4hrend er oben weiter nach Kopfh\u00f6rern recherchiert, habe ich jetzt einen Stapel Kochb\u00fccher vor mir. Und ein Glas Rotwein \u2013 das habe ich mir nach einem weiteren Katastrophentag im B\u00fcro verdient!<\/p>\n<p><strong><em>21:35 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Rehgulasch oder Filet Wellington?<\/p>\n<p><strong><em>21:47 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Coq au vin? Apropos. Der neue Wein ist echt lecker. Der w\u00fcrde sich auch gut auf der Festtafel machen. Ich gie\u00df nochmal ein und schmecke genau hin.<\/p>\n<p><strong><em>22:38 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Henning weckt mich und sagt, ich soll ins Bett gehen. Er berichtet, bei den Kopfh\u00f6rern kommt er voran, es w\u00fcrde allm\u00e4hlich klar, welches die ma\u00dfgeblichen Spezifikationen sind. Klar, mein Schatz, es eilt ja nicht.<\/p>\n<h4>Fr., 05. Dezember<\/h4>\n<p><strong><em>11:04 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Entenbrust mit Orangensauce?<\/p>\n<p><strong><em>13:36 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>N\u00e4chste Woche soll die IT wieder wie gewohnt laufen, die IT-Abteilung schiebt seit Tagen \u00dcberstunden (wir auch!!) und kommt sogar am Wochenende rein. Viel Gl\u00fcck, Leute, w\u00e4re ja sch\u00f6n.<\/p>\n<h4>Sa., 06. Dezember<\/h4>\n<p><strong><em>16:29 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Weihnachtsmarkt am Nikolaustag ist Tradition in unserer kleinen Familie: Anstatt dass wir Eltern sp\u00e4tabends irgendwelche Dinge in schlecht geputzte Schuhe w\u00fcrgen, d\u00fcrfen sich die Kinder auf dem Weihnachtsmarkt selbst ein kleines Geschenk aussuchen.<\/p>\n<p><strong><em>18:12 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Einen Becher mit hei\u00dfem Gl\u00fchwein zwischen den H\u00e4nden, neben mir Henning und die Kinder, schaue ich mich um. Stimmungsvolle Lichter, die sch\u00f6ne gro\u00dfe Tanne vor dem Rathaus, da hinten das Riesenrad. Ist das sch\u00f6n! Laurenz und Linda nippen an alkoholfreiem Punsch \u2013 Laurenz nur so mittelgl\u00fccklich, er h\u00e4tte lieber richtigen Gl\u00fchwein gehabt. Vielleicht n\u00e4chstes Jahr, dann ist er 16.<\/p>\n<p>Aber wenigstens diesmal sind sie mit ihren Geschenken zufrieden: Linda hat sich f\u00fcr einen Kerzenhalter in Wichtel-Form entschieden, Laurenz hat ein Lederarmband bekommen.<\/p>\n<p><strong><em>19:42 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Wieder zu Hause. Linda hat ihren Wichtel ins Wohnzimmer auf die Anrichte gestellt, \u201edamit sich alle daran freuen k\u00f6nnen\u201c. Die S\u00fc\u00dfe!<\/p>\n<h4>So., 07. Dezember<\/h4>\n<p><strong><em>20:14 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ein versumpfter 2. Advent geht zu Ende. Das habe ich aber echt gebraucht nach dieser H\u00f6llenwoche. Hoffentlich laufen morgen im B\u00fcro alle Systeme wieder ganz normal!<\/p>\n<h4>Mo., 08. Dezember<\/h4>\n<p><strong><em>08:32 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Nix l\u00e4uft normal hier. Offenbar waren die Leute von der IT nach der Woche auch komplett durch und haben bei ihrer Wochenendaktion irgendwas fehlkonfiguriert. Alles auf Anfang, der ganze Mist geht jetzt wieder von vorne los!<\/p>\n<p><strong><em>08:45 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ich schwanke, ob mir die ITler leid tun sollen oder ob ich sie verw\u00fcnschen soll.<\/p>\n<p><strong><em>08:46 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Na, vor allem tu ich mir leid. Keine Ahnung, wie lange ich das noch durchhalte.<\/p>\n<p><strong><em>14:52 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Lammschulter mit Kartoffelgratin?<\/p>\n<p><strong><em>14:54 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Nee. Das ist was f\u00fcr Ostern.<\/p>\n<p><strong><em>18:37 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Abgek\u00e4mpft betrete ich das Haus, und Musik begr\u00fc\u00dft mich, wie zauberhaft! Oben \u00fcbt Laurenz wieder Kontrabass f\u00fcr das Weihnachtskonzert mit dem Schulorchester. Das ist so sch\u00f6n, da f\u00e4llt der Stress nach dem B\u00fcro-Wahnsinn gleich von mir ab.<\/p>\n<h4>Di., 09. Dezember<\/h4>\n<p><strong><em>07:54 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Roastbeef? Ich muss allm\u00e4hlich eine Entscheidung treffen!<\/p>\n<p><strong><em>10:16 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Oder ganz klassisch Gans mit Kl\u00f6\u00dfen?<\/p>\n<p><strong><em>10:22 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Warum muss es eigentlich immer Fleisch sein? Diese Gem\u00fcselasagne neulich war doch superlecker.<\/p>\n<p><strong><em>10:23 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Nee, das kann ich nicht machen. Dann spricht Hennings Vater nie wieder ein Wort mit mir.<\/p>\n<p><strong><em>10:24 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Obwohl\u00a0\u2026<\/p>\n<p><strong><em>19:02 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Hihi, die eine Stelle in Laurenz\u2018 Kontrabass-St\u00fcck scheint ihm schwerzufallen. Er hat sich gerade dreimal hintereinander verspielt!<\/p>\n<h4>Mi., 10. Dezember<\/h4>\n<p><strong><em>19:22 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Toll, wie Laurenz am Kontrabass dranbleibt. Er \u00fcbt die schwierige Stelle heldenhaft weiter. Der Junge hat Biss!<\/p>\n<p><strong><em>21:03 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>So. Das Men\u00fc steht. Heiligabend gibt\u2019s Steinpilzrisotto, am ersten Feiertag Gans und am zweiten Feiertag Roastbeef. Morgen bestelle ich bei der Schlachterei unseres Vertrauens. Hoffentlich bin ich nicht schon zu sp\u00e4t dran.<\/p>\n<p>Und morgen k\u00fcmmere ich mich um Lindas Weihnachtsgeschenk. Auf Henning kann ich dabei nicht z\u00e4hlen: Wir k\u00f6nnen uns alle freuen, wenn er das mit den Kopfh\u00f6rern noch dieses Jahr hinbekommt.<\/p>\n<p><strong><em>21:18 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Und jetzt ins Bett.<\/p>\n<h4>Do., 11. Dezember<\/h4>\n<p><strong><em>00:44 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Mein G\u00f6ttergatte rei\u00dft mich mit der Nachricht aus dem Schlaf, dass er endlich die Kopfh\u00f6rer f\u00fcr Laurenz bestellt hat. Ja, toll, halleluja, aber h\u00e4tte das nicht bis morgen warten chhhrrr\u00a0\u2026<\/p>\n<p><strong><em>09:41 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Gans und Roastbeef sind vorbestellt, mir f\u00e4llt ein Stein vom Herzen. Kann ich da jetzt eigentlich sagen \u201eSchwein gehabt\u201c?<\/p>\n<p><strong><em>10:31 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Eigentlich sollte die IT diese Woche wieder laufen. Das wird nix. Gerade kam die Nachricht, dass es noch bis n\u00e4chste Woche dauert. Auf allen Schreibtischen stapeln sich die gro\u00dfen Ordner mit unseren handschriftlichen Notizen. Ganz sicher ist es nur eine Frage der Zeit, bis jemand davon erschlagen wird. Oder durchdreht und jemand anderes erschl\u00e4gt.<\/p>\n<p><strong><em>19:52 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ich werde wahnsinnig! Seit Tagen dasselbe Melodiest\u00fcck mit demselben Fehler! Genau jetzt werde ich Laurenz das Kontrabass\u00fcben untersagen. Zur Not nehme ich ihm den Bogen weg. Wenn ich noch <em>ein!mal!<\/em>\u00a0h\u00f6ren muss, wie er sich an dieser Stelle verspielt, garantiere ich f\u00fcr nichts mehr!<\/p>\n<p><strong><em>20:56 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Immerhin war Lindas Weihnachtsgeschenk unkompliziert. Ich habe den neuen Hockeyschl\u00e4ger bestellt, den sie sich w\u00fcnscht. Das Ding sieht echt cool aus, dazu noch ein paar Schienbeinschoner. Die Schuhe m\u00fcssen wir gemeinsam im Laden kaufen, daf\u00fcr bekommt sie einen Gutschein.<\/p>\n<p>Und ich krieche jetzt ins Bett. Bin todm\u00fcde.<\/p>\n<h4>Fr., 12. Dezember<\/h4>\n<p><strong><em>19:31 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ich h\u00f6re Linda den Text f\u00fcr ihre Rolle als Herbergswirtin im Weihnachtsst\u00fcck in der Schule ab. Das macht sie richtig gut.<\/p>\n<p><strong><em>19:40 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Linda stupst mich wach. Ups, da bin ich wohl eingenickt.<\/p>\n<p><strong><em>19:47 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Schon wieder. Das kann man aber kaum noch als stupsen bezeichnen. Linda guckt \u00fcbelst beleidigt. Ich erkl\u00e4re ihr, dass es auf der Arbeit gerade die H\u00f6lle ist, aber ihr Mitgef\u00fchl h\u00e4lt sich in Grenzen.<\/p>\n<p><strong><em>19:54 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ich wache auf, als Linda schwungvoll aufsteht und den Stuhl zur\u00fcckschiebt. \u201eDann schlaf doch!\u201c schreit sie und rauscht emp\u00f6rt Richtung Wohnzimmert\u00fcr. Oh ja, bitte! Am besten gleich bis Montag!<\/p>\n<p><strong><em>19:55 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Linda unterbricht ihren dramatischen Abgang und bleibt abrupt stehen. Sie guckt erst zur Anrichte und sieht dann mich anklagend an: \u201eWo ist mein Nikolauswichtel?!\u201c Tats\u00e4chlich: Der Wichtel steht nicht mehr da, wo sie ihn neulich nach dem Weihnachtsmarkt hingestellt hat. Ich habe nicht die leiseste Ahnung, was damit passiert ist, und au\u00dferdem bin ich doch eben erst aus dem Schlaf gerissen worden!<\/p>\n<p><strong><em>19:56 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Linda fackelt nicht lange und stratzt aus dem Wohnzimmer. Schon auf der Treppe h\u00f6re ich sie br\u00fcllen: \u201eLaurenz, wo ist mein Wichtel?\u201c Ich bin schlagartig wach und eile hinterher, um Brudermord zu verhindern.<\/p>\n<p><strong><em>20:21 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Gerade nochmal gut gegangen. Bei Laurenz war heute <a href=\"https:\/\/www.dwds.de\/wb\/Julklapp\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Julklapp<\/a> in der Schule, er hatte verpeilt, sich rechtzeitig um ein Geschenk zu k\u00fcmmern, und hat in seiner Not einfach Lindas Wichtel verschenkt. Linda tobt und h\u00e4tte ihrem Bruder am liebsten seinen Kontrabass \u00fcber den Kopf gezogen. Zum Gl\u00fcck ist der Kontrabass gro\u00df und Linda erst elf. Ich konnte sie in ihr Zimmer verfrachten und habe Laurenz einen geh\u00f6rigen Einlauf verpasst. Morgen besorgt er Linda einen neuen Wichtel. Aber an dem neuen werden wohl nicht mehr so gl\u00fcckliche Erinnerungen h\u00e4ngen. Na, vielleicht k\u00f6nnen die beiden eines Tages dar\u00fcber lachen.<\/p>\n<h4>Sa., 13. Dezember<\/h4>\n<p><strong><em>12:03 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die Gem\u00fcter haben sich wieder beruhigt und wir k\u00f6nnen in Harmonie die Weihnachtsb\u00e4ckerei angehen. Laurenz hat keine Lust, Linda und ich daf\u00fcr um so mehr. Schokoladentaler, Pfefferkuchen, Nussh\u00e4ufchen und Schneeflocken: Wir haben uns ganz sch\u00f6n was vorgenommen!<\/p>\n<p><strong><em>13:53 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die Pfefferkuchen sind fertig, die Schokoladentaler im Ofen. Jetzt kommen die Nussh\u00e4ufchen dran. Ich steige auf den Hocker, um die Oblaten aus dem Schrank zu holen.<\/p>\n<p><strong><em>13:54 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>AU!! Auf dem Weg nach unten bin ich abgerutscht und mit dem Kn\u00f6chel umgeknickt. Sauweh tut das!<\/p>\n<p><strong><em>13:56 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Linda hat mir ein Handtuch nassgemacht, das k\u00fchlt sch\u00f6n auf dem nackten Kn\u00f6chel.<\/p>\n<p><strong><em>13:59 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ich sehe schon, wie er dick und lila wird. Ob ich wohl auftreten kann?<\/p>\n<p><strong><em>14:00 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Autsch. Nein. Das ist gar nicht gut.<\/p>\n<p><strong><em>14:10 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Henning f\u00e4hrt mich ins Krankenhaus. Linda l\u00e4uft zu Hochform auf und verspricht, die Backerei fertig zu machen. Wie sch\u00f6n, wenn die Kinder gro\u00df werden!<\/p>\n<p><strong><em>18:32 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Endlich raus aus der Klinik und an die frische Luft! Man sollte sich Verletzungen nicht ausgerechnet samstags zulegen: Da quillt die Notaufnahme \u00fcber vor lauter Sportverletzungen aus den Wochenend-Punktspielen. Weil ein umgeknickter Kn\u00f6chel nicht lebensbedrohlich ist, musste ich ziemlich lange warten.<\/p>\n<p>Ergebnis: Die Au\u00dfenb\u00e4nder am Sprunggelenk sind angerissen. Ich habe jetzt eine todschicke Orthese, die ich auch nachts tragen muss, und Kr\u00fccken. Schonen soll ich den Fu\u00df\u00a0\u2026 aber ins B\u00fcro darf ich trotzdem, weil ich da am Schreibtisch sitze. Mensch, Marit, das h\u00e4ttest du aber auch gr\u00fcndlicher machen k\u00f6nnen!<\/p>\n<p><strong><em>18:55 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Wir betreten das Haus, aber niemand antwortet auf unser Rufen. Laurenz \u00fcbt schon wieder Kontrabass, aber wo ist Linda?<\/p>\n<p><strong><em>18:56 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>In der K\u00fcche nicht. Daf\u00fcr sieht es in der K\u00fcche aus wie nach einer Mehlexplosion mit anschlie\u00dfender Saalschlacht. Henning entdeckt einen Zettel: \u201eMusste zum Hockey-Punktspiel, ganz vergessen. Kekse stehen auf der Anrichte. Hab euch lieb! Linda\u201c Ich breche in Tr\u00e4nen aus: Erst der Kn\u00f6chel und dann das K\u00fcchenchaos, das ist zu viel.<\/p>\n<p><strong><em>19:14 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Henning k\u00fcmmert sich. Ich und mein Kn\u00f6chel, wir ruhen uns auf dem Sofa aus und haben Feierabend. Die Nussh\u00e4ufchen sind Linda jedenfalls prima gelungen!<\/p>\n<h4>So., 14. Dezember<\/h4>\n<p><strong><em>16:07 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Dritter Advent. Ich darf mich von allen bedienen lassen und wir sitzen im Kerzenschimmer und essen Kekse. Es hat doch auch seine sch\u00f6nen Momente.<\/p>\n<h4>Mo., 15. Dezember<\/h4>\n<p><strong><em>17:02 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Nachricht von Henning: Die Kopfh\u00f6rer f\u00fcr Laurenz sind immer noch nicht da: Eigentlich sind sie seit drei Tagen im Versand, aber der Sendungsstatus steht hartn\u00e4ckig auf \u201eDie Sendung wurde uns angek\u00fcndigt\u201c. Nur noch neun Tage bis Heiligabend!<\/p>\n<h4>Di., 16. Dezember<\/h4>\n<p><strong><em>11:27 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Der Sonntag war ja noch entspannt, aber B\u00fcroalltag mit Kr\u00fccken und Orthese und immer noch nicht ganz funktionst\u00fcchtiger IT ist der reine Irrsinn! Ich habe vor \u00fcber zwei Stunden mit einer E-Mail angefangen und komme einfach nicht dazu, sie fertig zu schreiben.<\/p>\n<h4>Mi., 17. Dezember<\/h4>\n<p><strong><em>19:02 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Beim Abendessen l\u00e4stert Laurenz \u00fcber S\u00f6ren aus seiner Klasse. Der hat jetzt genau solche Riesenkopfh\u00f6rer wie die Dinger, nach denen Laurenz sich seit Monaten verzehrt. Tja, sieht so aus, als h\u00e4tten wir eine entscheidende Trendwende verpasst: \u201evoll cringe\u201c und \u201efacepalm\u201c, fremdsch\u00e4mt sich Laurenz, und der Rest seiner Freunde offenbar auch. Henning erinnert ihn vorsichtig daran, dass er selbst noch vor drei Wochen davon getr\u00e4umt hat. Laurenz sieht ihn verst\u00e4ndnislos an und verkneift sich gerade noch den n\u00e4chsten Facepalm. \u201eKann gar nicht sein, Papa. Du h\u00f6rst mir eben nie zu!\u201c<\/p>\n<p>Linda kl\u00e4rt uns auf: Mini-Ohrst\u00f6psel sind jetzt wieder angesagt, das wei\u00df man doch.<\/p>\n<p>Henning und ich tauschen Blicke aus: Weihnachtsgeschenk-Alarmstufe dunkelorange!<\/p>\n<p><strong><em>20:11 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Henning hat den Lieferstatus gepr\u00fcft: Weil die Kopfh\u00f6rer bereits im Versand sind, ist an der Bestellung nichts mehr zu \u00e4ndern.<\/p>\n<p><strong><em>20:18 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Dann kriegt der Knabe eben einen Gutschein und soll sich irgendwas Cooles kaufen!<\/p>\n<p><strong><em>20:33 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ich gehe ins Bett. Ich kann kaum noch die Augen offenhalten.<\/p>\n<h4>Do., 18. Dezember<\/h4>\n<p><strong><em>14:07 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Anruf vom Schlachter. Sie haben doch kein Roastbeef f\u00fcr uns, der Azubi hat sich neulich vertan. Na toll, und jetzt?<\/p>\n<p><strong><em>14:10 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ach, fasst mich doch alle anne F\u00fc\u00dfe! Ich habe keine Energie mehr, \u00fcberall nach anderthalb Kilo Roastbeef rumzutelefonieren. Am zweiten Feiertag hau ich uns allen ein Schnitzel in die Pfanne, und wer das nicht mag, kann ja zu Meckes gehen. So.<\/p>\n<p><strong><em>18:51 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Henning schaut mich ganz komisch an, als ich ihm das erz\u00e4hle. Dabei mag er doch Schnitzel.<\/p>\n<h4>Fr., 19. Dezember<\/h4>\n<p><strong><em>15:40 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Wieder eine Woche geschafft. Die IT l\u00e4uft seit heute Nachmittag wieder, das Roastbeef kann mir gepflegt den Buckel runterrutschen, Laurenz\u2019 Kopfh\u00f6rer sind inzwischen f\u00fcr den 29.12. angek\u00fcndigt, aber das ist ja eh egal, und die Orthese nervt. Wenigstens kann ich heute fr\u00fcher das B\u00fcro verlassen, weil heute der letzte Schultag ist und in Lindas Schule das Weihnachtsst\u00fcck aufgef\u00fchrt wird, in dem sie mitspielt. Ich schalte den Rechner aus, ziehe den Mantel an und gehe.<\/p>\n<p><strong><em>15:43 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ich bin schon fast am Ausgang, als mir auff\u00e4llt, dass ich meinen Rucksack im B\u00fcro gelassen habe. Mist.<\/p>\n<p><strong><em>15:49 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Endlich verlasse ich das Geb\u00e4ude. Es regnet. Der Plastik\u00fcberzug f\u00fcr meinen Orthesenfu\u00df liegt noch im B\u00fcro. Ich kehre ein zweites Mal um. Bin ich am Ende? Ja, ich bin am Ende.<\/p>\n<p><strong><em>18:26 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Das Weihnachtsst\u00fcck ist zu Ende und war richtig sch\u00f6n. Linda hat ihre Sache so gut gemacht! Henning und ich platzen vor Stolz.<\/p>\n<h4>Sa., 20. Dezember<\/h4>\n<p><strong><em>10:48 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Das letzte Wochenende, bevor der Weihnachtsbesuch kommt: Es muss geputzt werden. Henning kauft ein, ich muss ja meinen Fu\u00df schonen, da m\u00fcssen Laurenz und Linda ran. Sie werden das bestimmt verstehen.<\/p>\n<p><strong><em>15:22 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Sie haben es bestimmt verstanden \u2013 aber sehr gut verborgen. Wenigstens wissen sie jetzt, welche Feinheiten man beim gr\u00fcndlichen Saubermachen beachten muss. Zum Beispiel beim Staubsaugen keine runden Ecken machen und das Waschbecken auch auf der Unterseite wischen. Doch, das ist notwendig. Ja, ganz sicher. Mir egal, du machst das trotzdem so!<\/p>\n<p>Naja, jetzt ist alles sch\u00f6n sauber, und sp\u00e4testens Weihnachten haben sie mich auch wieder lieb.<\/p>\n<h4>So., 21. Dezember<\/h4>\n<p><strong><em>12:10 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Wir haben die Kekst\u00fcten f\u00fcr die Nachbarn gepackt und h\u00fcbsche Anh\u00e4nger daf\u00fcr gestaltet. Linda ist vielleicht ein ganz kleines bisschen mit dem Glitzer eskaliert, aber was soll\u2019s \u2013 alles handgemacht!<\/p>\n<p><strong><em>15:22 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Wegen meiner Kr\u00fccken haben Henning, Linda und ich einen Platz in der ersten Reihe bekommen. Gleich geht das Schulkonzert mit Laurenz\u2019 Orchester los. Wir sind schon so gespannt!<\/p>\n<p><strong><em>16:13 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ein tolles Programm, und die Jugendlichen machen ihre Sache gut. Gleich kommt die Stelle, wo Laurenz sich dauernd verspielt hat. Ich schaue ganz genau zu ihm hin.<\/p>\n<p><strong><em>16:14 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Laurenz f\u00e4ngt meinen Blick auf und beinahe brechen wir beide in Lachen aus. Hoffentlich beh\u00e4lt er jetzt die Nerven!<\/p>\n<p><strong><em>16:15 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Jawoll, Nerven aus Stahl, der Bursche! Er hat rechtzeitig weggeguckt und war sofort wieder hochkonzentriert. Ich schmelze dahin.<\/p>\n<h4>Mo., 22. Dezember<\/h4>\n<p><strong><em>08:02 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Der letzte Arbeitstag vor Weihnachten, denn morgen habe ich schon Urlaub. Die letzten acht Stunden schaffe ich jetzt auch noch.<\/p>\n<p><strong><em>08:07 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ich mag nicht mehr! Die IT hat doch schon wieder Schluckauf! Ich finde, wir haben uns alle mindestens zwei Geh\u00e4lter Weihnachtszulage verdient. Bis auf die Vollpfosten in der IT-Abteilung nat\u00fcrlich.<\/p>\n<p><strong><em>15:36 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die Augen von Viola am Schreibtisch gegen\u00fcber sind im Laufe des Tages immer glasiger geworden. Jetzt streicht sie die Segel, geht nach Hause und k\u00fcndigt an, sich mindestens bis Weihnachten ins Bett zu legen.<\/p>\n<p><strong><em>15:40 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die Chefin bittet mich auf den Urlaubstag zu verzichten und morgen doch reinzukommen. Es geht nicht, dass Viola und ich beide nicht da sind, denn gerade am letzten Tag muss noch jemand f\u00fcr die Kunden ansprechbereit sein, erst recht, wo die IT-Systeme wieder wackeln. Das sehe ich ja ein\u00a0\u2026 aber ich kann doch auch nicht mehr! Na komm, Marit, sage ich mir, den einen Tag schaffst du noch. Und dann ist Weihnachten.<\/p>\n<p><strong><em>15:42 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Bei n\u00e4herer \u00dcberlegung ist das fast noch schlimmer als B\u00fcro: Was noch alles zu erledigen ist! Und es wird nicht ansatzweise erholsam, tagelang f\u00fcr zig Personen ein Festessen nach dem anderen auf den Tisch zu bringen. Mir treten Tr\u00e4nen in die Augen. Ich will meine Ruhe haben!<\/p>\n<h4>Di., 23. Dezember<\/h4>\n<p><strong><em>18:23 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>War ein langer Tag. Ein langer Monat. Aber jetzt ist es endlich geschafft. Und ich bin es auch.<\/p>\n<p><strong><em>20:31 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ich liege im Bett. Ja, ziemlich fr\u00fch, aber das ist mir so egal. Morgen wird\u2019s mit dem Weihnachtsendspurt nochmal heftig: Gans abholen, letzte Eink\u00e4ufe, Weihnachtsbaum besorgen, G\u00e4stebetten machen, und um 14 Uhr m\u00fcssen wir schon meine Eltern am Bahnhof abholen. Ich darf gar nicht daran denken. Aber das werden wir schon alle gemeinsam wuppen. Und Henning ist so ein Schatz: Er hat gesagt, ich soll ausschlafen. So lieb von ihm! Ich bin am Ende meiner Kr\u00e4fte. Wenn blo\u00df schon alles vorbei und der Besuch wieder weg w\u00e4re. Ruhe. Einfach nur Ruhe\u00a0\u2026<\/p>\n<h4>Mi., 24. Dezember<\/h4>\n<p><strong><em>05:14 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Aufgewacht. Was soll das? Mein K\u00f6rper ist noch v\u00f6llig ersch\u00f6pft, aber mein Hirn wittert Morgenluft und f\u00e4ngt schon mal an zu denken. Schon gehen mir tausend Sachen im Kopf rum. Das wird nichts mehr mit Schlafen. Ich stehe auf, kr\u00fccke leise aus dem Schlafzimmer und nehme die G\u00e4stebetten in Angriff.<\/p>\n<p><strong><em>05:31 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die bezogenen Decken liegen auf dem G\u00e4stebett und sehen so weich aus! Ich kuschele mich kurz hinein, schlie\u00dfe die Augen, nur f\u00fcr einen Moment!<\/p>\n<p><strong><em>09:52 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Jemand knufft mich in den Arm. Ich fahre hoch. \u201ePapa sagt, der Kaffee ist fertig. Du sollst runterkommen.\u201c Linda steht vor mir, durch die Vorh\u00e4nge f\u00e4llt ged\u00e4mpftes Tageslicht ins Zimmer. Ich schaue auf den Wecker und bekomme fast einen Herzinfarkt \u2013 wir haben doch noch so viel zu tun, warum hat mich niemand geweckt?<\/p>\n<p><strong><em>10:03 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Laurenz sitzt am Fr\u00fchst\u00fcckstisch und ist in sein Handy vertieft. Er tr\u00e4gt ein T-Shirt mit der Aufschrift \u201eYou\u2019ve got a brain. Use it.\u201c Ich mahne: \u201eDu ziehst dich aber um, bevor Oma und Opa kommen!\u201c und ernte noch nicht mal verdrehte Augen, sondern blo\u00df einen langen, leicht am\u00fcsierten Blick. Was ist das denn? Die neue Weihnachtsmilde?<\/p>\n<p>Henning sitzt seelenruhig im Wohnzimmer und liest Zeitung. Der Tisch ist gedeckt, frische Br\u00f6tchen warten, Kaffee duftet. \u201eHenning, was ist los? Du musst die Gans abholen! Die letzten Eink\u00e4ufe! Der Weihnachtsbaum! Nachher meine Eltern vom Bahnhof abholen!\u201c<\/p>\n<p>Henning faltet umst\u00e4ndlich die Zeitung zusammen. Herrgott, wo nimmt dieser Mann blo\u00df die Ruhe her? \u201eSchatz, es ist alles unter Kontrolle. Lass uns erstmal gem\u00fctlich fr\u00fchst\u00fccken. Laurenz war schon beim B\u00e4cker!\u201c<\/p>\n<p>\u201eEs ist zehn Uhr durch und die Gesch\u00e4fte machen in zwei Stunden zu!\u201c Klingt meine Stimme gerade ein bisschen hysterisch?<\/p>\n<p>\u201eAlso dann\u201c, sagt Henning und steht auf, \u201edann ist es jetzt wohl Zeit f\u00fcr die gro\u00dfe Weihnachts\u00fcberraschung.\u201c Er kommt auf mich zu und kriegt einen ganz liebevollen Blick. \u201eMarit, meine liebe Marit. Der ganze Weihnachtszirkus ist doch seit Wochen viel zu viel, vor allem f\u00fcr dich. Du sollst nicht kaputtgehen.\u201c<\/p>\n<p>Er nimmt mich in den Arm und dr\u00fcckt mich. Das ist sch\u00f6n und tut unendlich gut, aber ich will jetzt erstmal wissen, was hier los ist! Ich mache mich los. Henning guckt immer noch ganz liebevoll und spricht weiter.<\/p>\n<p>\u201eDeswegen habe ich umdisponiert: Es kommt kein Besuch. Es gibt keine dreit\u00e4gige V\u00f6llerei. Und einen Weihnachtsbaum brauchen wir auch nicht.\u201c<\/p>\n<p>Ich starre Henning mit offenem Mund an.<\/p>\n<p>\u201eWas wir am meisten brauchen, ist doch Ruhe. Unsere Eltern sehen das auch so. Kein Muss-muss-muss mehr. Deshalb habe ich uns vor ein paar Tagen ein Ferienhaus an der Nordsee gemietet. \u00dcber Weihnachten und Silvester. Heute gibt\u2019s Nudeln mit Pesto vor dem Kaminfeuer, morgen die Schnitzel, \u00fcbermorgen Gem\u00fcsesuppe und dann sehen wir mal. Wir fr\u00fchst\u00fccken jetzt gem\u00fctlich, dann besorge ich die letzten Sachen, du duscht w\u00e4hrenddessen in Ruhe und packst deinen Koffer f\u00fcr zehn Tage Nordseewinterwetter und dann geht\u2019s los.\u201c<\/p>\n<p>Ich lasse mich auf den Stuhl hinter mir sinken, nehme kaum wahr, dass die Kr\u00fccken klappernd zu Boden fallen. Ich sitze da, finde keine Worte und dann laufen mir die Tr\u00e4nen.<\/p>\n<p>Jetzt ist Weihnachten!<\/p>\n<p style=\"text-align: right\"><span style=\"font-size: medium\">\u00a9 Katja Heimann-Kiefer<br \/>\nVerlinken erw\u00fcnscht, Kopieren verboten.<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In diesem Sinne: Ich w\u00fcnsche Ihnen eine unaufgeregte Adventszeit, frohe Feiertage und erfreuliche \u00dcberraschungen. Bis zum n\u00e4chsten Jahr!<\/p>\n<p>Und wenn Sie noch etwas lesen m\u00f6gen: <a href=\"https:\/\/kiefheim.de\/blog\/tag\/weihnachten\/\">Hier<\/a> geht\u2019s zu den Weihnachtsgeschichten der vergangenen Jahre.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie kennen das sicher selbst: In der Vorweihnachtszeit gibt es irgendwie immer doch noch etwas, was zu planen und zu besorgen ist. 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